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Geschrieben von A. Valverde am 27.03.2007 um 00:26:
Riis war "randvoll" beim Tour-Sieg!
EX-MASSEUR PACKT AUS
Riis war bei Tour-Sieg „randvoll” mit Doping
Kopenhagen - Spät aber heftig: Ein früherer Masseur des dänischen Radsport-Profis Bjarne Riis hat dessen Sieg bei der Tour de France 1996 als Ergebnis von "massivem Doping" bezeichnet.
In einem am Montagabend ausgestrahlten TV-Interview sagte der Belgier Jeff d'Hondt, Riis sei bei der Tour 1996 "randvoll" mit dem Ausdauermittel EPO gewesen. D'Hondt arbeitete in dieser Saison für das damalige Team Deutsche Telekom.
Er berichtete in dem Interview, dass Riis einen extrem hohen Hämatokritwert von 64 gehabt habe und in der letzten Woche unter akuten Gichtsymptomen litt. Riis ist inzwischen Eigner und Chef des dänischen Profi-Rennstalls CSC. Er wies die Vorwürfe seines Ex-Masseurs zurück und erklärte, d'Hondt habe keine Belege für seine Behauptungen.
express.de
Geschrieben von A. Valverde am 27.03.2007 um 00:27:
RE: Riis war "randvoll" beim Tour-Sieg!
Schwere Dopingvorwürfe gegen Riis
München - Der Radsport kommt nicht zur Ruhe. Das Thema Doping beherrscht auch nach dem Start der neuen Saison die Schlagzeilen.
Der aktuelle Fall kommt aus Belgien. Dort hat der ehemalige Telekom-Masseur Jeff d'Hondt in einem TV-Interview schwere Vorwürfe gegen den Tour-de-France-Sieger von 1996, Bjarne Riis erhoben. Das berichten "dpa" und "Eurosport".
Riis, heute Leiter des dänischen CSC-Teams, sei damals "randvoll" mit EPO gewesen und habe einen extrem hohen Hämatokrit-Wert von 64 gehabt.
Riis wies die Vorwürfe des Masseurs, der im Zuge des Dopingskandals um das Festina-Team vor Gericht noch jede Verbindung zu Dopingpraktiken abgestritten hatte, zurück. D'Hondt habe für seine Behauptungen keine Belege.
Zabel entlastet
Ebenfalls ein Bestandteil der Generalabrechung des Masseurs war Erik Zabel. Jedoch sprach d'Hondt den deutschen Sprintstar von einer Verbindung zum Doping frei.
"Erik Zabel hat nicht mitgemacht. Er hat einmal eine kleine Dosis probiert, war aber kategorisch dagegen. Er sagte, er brauche das nicht", sagte der Masseur.
Kein organisiertes Doping bei Team Telekom
Zudem stellte er klar, dass beim Telekom-Team, zu dem damals auch schon Jan Ullrich gehörte, kein organisiertes Doping praktiziert worden sei, ganz im Gegensatz zu Festina.
Walter Goodefroot, 1996 Leiter des Teams, mit dem Riis die Tour gewann, warnte davor, eine neue Dopingaffäre loszutreten: "Wir haben schon genug gelernt. Lasst uns die Vergangenheit hinter uns lassen und auf die Zukunft konzentrieren."
Es ist nicht das erste Mal, dass Dopingvorwürfe gegen Bjarne Riis erhoben wurden. Bisher konnte ihm aber nichts nachgewiesen werden.
Alexander Mey
sport1.de
Geschrieben von teufelsberg am 27.03.2007 um 00:31:
RE: Riis war "randvoll" beim Tour-Sieg!
überraschung! riis hatte enorm hohe htc-werte.
mal sehen, was die medien diesmal daraus machen.
Geschrieben von Inga am 27.03.2007 um 00:33:
RE: Riis war "randvoll" beim Tour-Sieg!
| Zitat: |
Original von A. Valverde
Kein organisiertes Doping bei Team Telekom
Zudem stellte er klar, dass beim Telekom-Team, zu dem damals auch schon Jan Ullrich gehörte, kein organisiertes Doping praktiziert worden sei, ganz im Gegensatz zu Festina.
Walter Goodefroot, 1996 Leiter des Teams, mit dem Riis die Tour gewann, warnte davor, eine neue Dopingaffäre loszutreten: "Wir haben schon genug gelernt. Lasst uns die Vergangenheit hinter uns lassen und auf die Zukunft konzentrieren."
sport1.de |
komisch - bei oggis augenzeugenbericht klang das noch ganz anders:
http://www.forum.cycling4fans.de/thread.php?postid=934349#post934349
Geschrieben von Ocaña am 27.03.2007 um 01:24:
RE: Riis war "randvoll" beim Tour-Sieg!
Ist bekannt woher d'Hondt diesen Wert von 64 kennt? Ist ja schon bald Sirup.
Geschrieben von Bugno am 27.03.2007 um 06:21:
RE: Riis war "randvoll" beim Tour-Sieg!
Klassisch auch die Reaktion von Riis: Dhondt könne nichts beweisen, man solle die Vergangenheit ruhen lassen und sich lieber auf die Arbeit konzentrieren, die er jetzt mache! (cyclingnews)
Geschrieben von le coq sportif am 27.03.2007 um 06:56:
dänen machen auch umfragen
interessant auch die (höchst repräsentativen

) umfragen der online-ausgabe der dänischen zeitung
BT:
| Zitat: |
Tror du Riis taler sandt, når han hævder, at han aldrig har dopet sig?
(Glaubst du, Riis erzählt die Wahrheit, wenn er sagt, daß er nie gedopt hat?)
Ja 10% (Ja.)
Nej 85% (Nein.)
Ved ikke 5% (Weiß nicht.)
15181 stemmer i alt ( 15181 Abgegebene Stimmen) |
| Zitat: |
Hvad ville det betyde for dit syn på Bjarne Riis, hvis han indrømmer et dopingmisbrug i hans aktive karriere?
(Was würde es für deine Sicht auf Bjarne Riis' Karriere bedeuten, wenn er Dopingmißbrauch während seiner aktiven Karriere eingestehen würde?)
Jeg ville miste alt for manden 13% (Er wäre bei mir total unten durch.)
Ingenting. Man vidste det jo godt i forvejen 77% (Gar nichts. Das wußte man doch schon vorher.)
Det vil øge hans troværdighed 11% (Es würde seine Glaubwürdigkeit erhöhen.)
13453 stemmer i alt |
Geschrieben von The King am 27.03.2007 um 07:07:
Yeah, kann mich noch genau erinnern, wie Riis mit 54-19 bei über 10% Steigung hinauf nach Hautacam geflogen ist. Geile Sache, das.
Edit: Übrigens sind die d'Hondt-Vorwürfe nicht so wirklich neu. Die gabs wohl auch schonmal Ende 99 oder so, nachdem er bei Telekom rausgeschmissen wurde. (ohne Gewähr)
Geschrieben von jonas am 27.03.2007 um 08:09:
Erzählt mir war neues, das weiss ich doch alles schon.
Und nein, man soll die Vergangenheit nicht ruhen lassen, vor allem wenn die betreffenden "Sportler" noch so im Radsport engagiert sind wie Herr Riis.
Geschrieben von steffi am 27.03.2007 um 08:21:
blöd finde ich, dass jetzt in 3 Threads was über Sache steht, kann man das nicht mal zusammenfügen?
ich sehe gerade, in den anderen Threads war es Ampler, der redete...
Geschrieben von Verrückter am 27.03.2007 um 08:57:
Ich glaube auch, dass Riis aus der Dopingscheiße gelernt hat. Ich glaube derzeit wollen es alle (ausser dc) und ein paar Spanier sauber probieren.
Geschrieben von Alfred am 27.03.2007 um 09:26:
Haben sie daraus gelernt? Ja, fragt sich nur in welche Richtung...
Was ich spannend finde ist, dass erstmal die Uni-Klnik in Freiburg direkt beschuldigt wird, so offen. Naja, sie werden den Masseur halt als kleinkriminellen Lügner diffamieren.
Aber warum gerade jetzt? Zufall? Bekannt ist das meiste schon - das mit dem Erik wäre zu schön, um wahr zu sein und würde mich sehr freuen

- wurde auch schon diskutiert, vor allem in Dänemark und Riis hätte damals offensiver umgehen müssen, die Geschichte wird er eh nicht mehr los, dazu drängt er sich immer zu sehr in den Vordergrund. Trotzdem warum gerade jetzt? Telekom und Riis, die 2 Teams die wohl am offensivsten mit dem Thema Doping in der Öffentlichkeit umgegangen sind, bekommen richtig eine mit. Das Verhalten scheint wohl einigen überhaupt nicht recht zu sein.

Kindergarten... Trotzdem spannend.
Auch wie der BDR und Scharping darauf reagieren. Ignorieren können sie es nicht und einige Fahrer, die damals bei Telekom gefahren sind, haben jetzt entscheidende Funktionen in den deutschen Pro-Tour Teams. Sind sie konsequent oder entarnen sie sich jetzt schon wieder, nach ein paar Wochen, als Heuchler?
Geschrieben von ogkempf am 27.03.2007 um 09:31:
mms://wm.streampower.be/vrt.vrtnieuws.secure/S_070326_PanoramaDoping.200703
26.123418.S-HB.wmv
Hier soll es die Reportage noch einmal zu sehen gebe, bei mir klappt es aber nicht.
@Alfred
Ich denke, dass der Zeitpunkt relativ zufaellig ist. Die Reportage richtete sich auch nicht speziell gegen Telekom oder CSC. Einstiegspunkt war eben d'Hondt, der zu reden bereit war. Daraus kamen dann unmittelbar diese beiden Schwerpunkte vor.
Kelme und auch DSC/Armstrong/Bruynel sowie Hamilton bekamen auch ihr Fett weg. Dazu noch ein wenig Museeuw und Aachen, zum Schluss der Schein, dass zur Zeit in Belgien alles glatt laeuft und fertig war die Reportage.
Geschrieben von Verrückter am 27.03.2007 um 09:42:
Was haben sie über Bruyneel gesagt???? Über ihn habe ich bisher nichts von Insidern gehört.
Geschrieben von ogkempf am 27.03.2007 um 09:43:
| Zitat: |
Original von Verrückter
Was haben sie über Bruyneel gesagt???? Über ihn habe ich bisher nichts von Insidern gehört. |
Dass er derjenige war, der den Ehrenkodex als Erster und ohne zu lange zu zoegern gebrochen hat. Er kam auch selbst zu Wort, sagte, dass der Sponsor unbedingt einen Fahrer wollte, der um den Toursieg mitfaehrt, dass er darum unter Druck gestanden haette. Aber man habe sich ja auch nicht vorzuwerfen, da Basso ja von allen italienischen Instanzen frei gesprochen wurde.
Geschrieben von MrsFlax am 27.03.2007 um 09:45:
| Zitat: |
Original von Verrückter
Ich glaube auch, dass Riis aus der Dopingscheiße gelernt hat. |
woran machst du das fest?
Geschrieben von Horatio am 27.03.2007 um 10:12:
RE: Riis war "randvoll" beim Tour-Sieg!
| Zitat: |
Original von Ocaña
Ist bekannt woher d'Hondt diesen Wert von 64 kennt? Ist ja schon bald Sirup. |
Soweit ich weiß, sind die Fahrer damals mehrmals pro Nacht aufgestanden um Gymnastik zu machen, sonst wären sie Gefahr gelaufen, im Schlaf an diesem Sirup zu verrecken. So ungewöhnlich werden die 64 gar nicht gewesen sein.
| Zitat: |
| Zitat: |
Kein organisiertes Doping bei Team Telekom
Zudem stellte er klar, dass beim Telekom-Team, zu dem damals auch schon Jan Ullrich gehörte, kein organisiertes Doping praktiziert worden sei, ganz im Gegensatz zu Festina.
Walter Goodefroot, 1996 Leiter des Teams, mit dem Riis die Tour gewann, warnte davor, eine neue Dopingaffäre loszutreten: "Wir haben schon genug gelernt. Lasst uns die Vergangenheit hinter uns lassen und auf die Zukunft konzentrieren."
sport1.de |
komisch - bei oggis augenzeugenbericht klang das noch ganz anders:
http://www.forum.cycling4fans.de/thread....4349#post934349 |
Eigentlich nicht, kein Teamdoping eben, aber man wusste, was die eigenen Jungs machen.
Geschrieben von Michelin-Männchen am 27.03.2007 um 10:24:
| Zitat: |
Original von ogkempf
| Zitat: |
Original von Verrückter
Was haben sie über Bruyneel gesagt???? Über ihn habe ich bisher nichts von Insidern gehört. |
Dass er derjenige war, der den Ehrenkodex als Erster und ohne zu lange zu zoegern gebrochen hat. Er kam auch selbst zu Wort, sagte, dass der Sponsor unbedingt einen Fahrer wollte, der um den Toursieg mitfaehrt, dass er darum unter Druck gestanden haette. Aber man habe sich ja auch nicht vorzuwerfen, da Basso ja von allen italienischen Instanzen frei gesprochen wurde. |
Der Schuss ging ja wohl nach hinten los wenn Discovery sich Ende der Saison zurückzieht.
Lernen wird keiner der Fahrer/Trainer/Betreuer/Teamchefs etwas, so lange es Sonsoren gibt, die solch ein Verhalten tolerieren. Der Rückzug von Mapei nach gefühlten 30 Jahren im Radsport hat ja auch nicht wirklich etwas gebracht, da Quickstep sofort einsprang.
Geschrieben von hermann am 27.03.2007 um 10:54:
Zabel soll sich raus gehalten haben. Wenn das stimmt, ist die radsportwelt noch nicht ganz verloren, man kann also ein tollez Palmares haben und gleichzeitig sauber sein. Irgendwie doch ermutigend (ich steig gleich aufs rad...)
Geschrieben von Michelin-Männchen am 27.03.2007 um 10:55:
| Zitat: |
Original von hermann
Zabel soll sich raus gehalten haben. Wenn das stimmt, ist die radsportwelt noch nicht ganz verloren, man kann also ein tollez Palmares haben und gleichzeitig sauber sein. Irgendwie doch ermutigend (ich steig gleich aufs rad...) |
Und das glaubst Du?
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