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Geschrieben von foehni am 06.03.2006 um 11:51:

  Gehälter in der Schweiz

Hallo,

da sich ja doch einige Eidgenossen hier im Forum rumtreiben, stelle ich meine Frage einfach mal hier rein.

Ich überlege, in Zukunft in der Schweiz zu arbeiten. Nun stellt sich mir die Frage, wie ich bei potentiellen Vorstellungsgesprächen auf die obligatorische Gehaltsfrage reagieren soll? Ich kenne zwar die groben Gehaltslisten in Deutschland, doch ich habe sowas noch nicht für die Schweiz gefunden.

Irgendwo stand mal eine Info, dass man ruhig rechnen kann: erwartestes Gehalt in Deutschland x2 = realistisches Gehalt in der Schweiz.
(Irgendwie erscheint mir das aber zu hoch).

Also, wie verhält sich das und wo finde ich weiterführende konkrete Infos?

Vielen Dank
Gruß

Thomas



Geschrieben von hermann am 06.03.2006 um 12:35:

  RE: Gehälter in der Schweiz

Komm nach Belgien: Gehalt ist Deutschland / 2 bin traurig



Geschrieben von jonas am 06.03.2006 um 13:03:

  RE: Gehälter in der Schweiz

http://www.webbuero.ch/umfragen/ufst01.htm

http://www.hobsons.ch/de/karriere/gehalt/einstiegsgehalt.html

Frag google mal konkret nach Deinem Beruf. Die meisten Berufe haben einen eigenen Verband und dort kann man sicherlich auch spezielle Infos zu diesem Thema bekommen.



Geschrieben von Michelin-Männchen am 06.03.2006 um 18:52:

  RE: Gehälter in der Schweiz

Das hängt von Deiner Branche und Deiner Seniorität ab. Generell sind die Einstiegsgehälter deutlich höher als in Deutschland, die Steigerungsmöglichkeiten jedoch geringer. Mein Tip kann nur sein, einige zu fragen, die in der jeweiligen Branche arbeiten und so einige Anhaltspunkte zu bekommen.

Im Sinne der Spieltheorie bist Du besser bedient, wenn Du eine klare Vorstellung äusserst und nicht auf ein Angebot des potentiellen Arbeitgebers wartest.



Geschrieben von Brägel am 06.03.2006 um 22:43:

  RE: Gehälter in der Schweiz

Zitat:
Original von foehni
Irgendwo stand mal eine Info, dass man ruhig rechnen kann: erwartestes Gehalt in Deutschland x2 = realistisches Gehalt in der Schweiz.
(Irgendwie erscheint mir das aber zu hoch).


Es kann schon realistisch sein, ich würde mit meiner qualifikation in der Schweiz deutlich mehr als das doppelte bekommen.
Du mußt aber bedenken, daß die Preise deutlich höher sind als in Deutschland.



Geschrieben von DjHans am 06.03.2006 um 22:45:

 

Jep, ich war in der Schweiz mehrmals im Urlaub, aber was man da teilweise hat für Preise zahlen müssen....

Das ist definitiv deutlich höher. Doch der Sprit ist billiger.



Geschrieben von roamer am 06.03.2006 um 23:08:

 

Zitat:
Original von DjHans
Jep, ich war in der Schweiz mehrmals im Urlaub, aber was man da teilweise hat für Preise zahlen müssen....

Das ist definitiv deutlich höher. Doch der Sprit ist billiger.


Aber vom billigen Sprit wirst du nicht satt.



Geschrieben von hawkeye_76 am 07.03.2006 um 09:26:

 

Zitat:
Original von DjHans
Jep, ich war in der Schweiz mehrmals im Urlaub, aber was man da teilweise hat für Preise zahlen müssen....

Das ist definitiv deutlich höher. Doch der Sprit ist billiger.

Außerdem gibt es da Autobahngebühren und in d-land nicht.



Geschrieben von jonas am 07.03.2006 um 10:11:

 

40 Franken pro Jahr und Auto ist alle Welt nicht, finde ich.



Geschrieben von ogkempf am 07.03.2006 um 10:15:

 

Zitat:
Original von jonas
40 Franken pro Jahr und Auto ist alle Welt nicht, finde ich.


Für Schweizer nicht...aber für den blöden Touristen, der eigentlich nur durchfahren will, ist das schon ziemlich ärgerlich. Und umfahren ist dann auch nicht immer die billigere Alternative...



Geschrieben von blaireau am 07.03.2006 um 10:54:

 

Zitat:
Original von ogkempf
Für Schweizer nicht...aber für den blöden Touristen, der eigentlich nur durchfahren will, ist das schon ziemlich ärgerlich. Und umfahren ist dann auch nicht immer die billigere Alternative...

Einmal eine lange Autobahnfahrt in Frankreich oder Italien - und weg sind die 25 Euro, aber längstens. Ein. zweimal richtig tanken in den Niederlanden oder Deutschland - weg sind die 25 Euro. In Österreich zahlt man ja Vignette plus Maut an jedem grossen Tunnel. Die Vignette auch zweimal, wenn der Zeitabstand gross genug ist.

Wer durch die Schweiz in den Urlaub fährt - in den Süden. - zahlt nach Abzug des Tankbonusses (jeweils an der Grenze getankt, 2 mal) gar nix für 400km Autobahn und 2 x den 17km Strassentunnel.



Geschrieben von Michelin-Männchen am 07.03.2006 um 11:01:

 

Zitat:
Original von blaireau
Zitat:
Original von ogkempf
Für Schweizer nicht...aber für den blöden Touristen, der eigentlich nur durchfahren will, ist das schon ziemlich ärgerlich. Und umfahren ist dann auch nicht immer die billigere Alternative...

Einmal eine lange Autobahnfahrt in Frankreich oder Italien - und weg sind die 25 Euro, aber längstens. Ein. zweimal richtig tanken in den Niederlanden oder Deutschland - weg sind die 25 Euro. In Österreich zahlt man ja Vignette plus Maut an jedem grossen Tunnel. Die Vignette auch zweimal, wenn der Zeitabstand gross genug ist.

Wer durch die Schweiz in den Urlaub fährt - in den Süden. - zahlt nach Abzug des Tankbonusses (jeweils an der Grenze getankt, 2 mal) gar nix für 400km Autobahn und 2 x den 17km Strassentunnel.

Ich dachte, wir diskutieren hier Gehälter in der Schweiz und nicht das Wegelagerer-Verhalten verwirrt großes Grinsen

Spass beiseite, die Infrastruktur in der Schweiz ist teuer und soll deshalb auch adäquat bezahlt werden. Als deutschem kommt einem das nur ungerecht vor, weil hier die Autobahnen gebührenfrei sind.



Geschrieben von blaireau am 07.03.2006 um 11:56:

 

Zitat:
Original von Michelin-Männchen
Als deutschem kommt einem das nur ungerecht vor, weil hier die Autobahnen gebührenfrei sind.

Die Gebühren sind irgendwie:
G = C + Ca + ba[i]*Akm + b*Ta +nM

wobei
C = Kfz-Steuer
Ca = feste, leistungsunabhängige Abgabe (Vignette)
ba[i] = Autobahngebührenfaktor, streckenabhängig
Akm = gefahrene Autobahnkilometer
b = individueller Jahresverbrauch
Ta = Treibstoffabgabe
nM = individuelle Mautabgabe, streckenabhängig

Ich würd' sagen: "Wichtig ist was hinten rauskommt", also G (trademark H. Kohl). Überlege!

Nach neueren Schätzungen ist die Kaufkraft trotz ca. 40% Lohndifferenz in D höher als in der Schweiz. Ergo: in der Schweiz arbeiten, aber leben wie Portugiese, der zu Hause sein Häuslein bauen will. Es ist halt alles in allem immer noch leichter, sparsamer zu leben als den Lohn anzuheben.



Geschrieben von kuestentanne am 07.03.2006 um 12:11:

 

Man kann aus auch machen wie viele im Kreis Lörrach, in der Schweiz (in dem Fall Basel) arbeiten, aber in Deutschland wohnen, wenn ich allein die Mieten in Basel und Lörrach vergleiche ...


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