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Geschrieben von tick am 19.09.2005 um 20:00:
Die Wahl
Solche Politik ist erlaubt, oder?
Madrid (dpa) - Zwei Tage vor dem Beginn der Rad-WM hat das Direktions-Komitee des Weltverbandes UCI für einen Eklat gesorgt.
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Das Gremium verließ Madrid aus Protest gegen den spanischen Verband, der zur Aufsicht der Präsidiumswahl einen Schweizer Richter als Aufseher bestellt hat. Das Direktions-Komitee trifft sich in Genf, wird aber zur Wahl zurückerwartet. Als einziges Mitglied des Komitees lehnte die deutsche Ex-Präsidentin Sylvia Schenk die Aktion ab.
Quelle: Yahoo
Geschrieben von kuestentanne am 19.09.2005 um 21:04:
RE: Die Wahl
| Zitat: |
Keine UCI-Repräsentanten in Madrid
Der Streit zwischen dem Weltverband UCI und dem spanischen Verband (RFEC) geht weiter. Die UCI hat die für Dienstag in Madrid angesetzte Präsidiums-Sitzung nach Genf verlegt. Damit findet die Eröffnungsfeier der Straßenrad-WM ohne offizielle Repräsentanten statt.
Die RFEC hatte UCI-Chef Hein Verbruggen vor einem Schweizer Zivilgericht verklagt, weil dieser trotz seiner eigenen Kandidatur am Freitag dem Wahlkongress vorstehen will.
Mit der Verlegung will die UCI Solidarität mit Verbruggen demonstrieren. |
Quelle:
Sport1
Meine Fresse, ist das ein korrupter Haufen.
Eigentlich müßte man die UCI auflösen
Da ist die FIFA ja fast noch harmlos gegen ...
Geschrieben von 2215 am 19.09.2005 um 22:15:
Es würde ja reichen wenn man einfach nur die Funktionäre austauscht. Es gibt doch sicher noch Menschen, die diese Aufgaben übernehmen möchten, und dich auch wirklich für den Sport einsetzen wollen und erwachsen genug sind, um mit ihrer Verantwortung klarzukommen.
Geschrieben von ogkempf am 19.09.2005 um 22:47:
| Zitat: |
Original von 2215
Es würde ja reichen wenn man einfach nur die Funktionäre austauscht. Es gibt doch sicher noch Menschen, die diese Aufgaben übernehmen möchten, und dich auch wirklich für den Sport einsetzen wollen und erwachsen genug sind, um mit ihrer Verantwortung klarzukommen. |
Sylvia Schenk...aber die ist ja eben eine Frau, die in dieser Männerwelt nichts zu suchen hat...folgerichtig wird sie eben rausgemobbt
Geschrieben von teufelsberg am 19.09.2005 um 23:00:
| Zitat: |
Original von 2215
Es würde ja reichen wenn man einfach nur die Funktionäre austauscht. Es gibt doch sicher noch Menschen, die diese Aufgaben übernehmen möchten, und dich auch wirklich für den Sport einsetzen wollen und erwachsen genug sind, um mit ihrer Verantwortung klarzukommen. |
das auswechseln von ein paar wenigen köpfen macht aus einem korrupten haufen noch lange keine demokratische organisation.
nötig wäre zumindest eine umstrukturierung und der abgang eines erheblichen teils der vertreter des systems.
oder kurz gesagt:
| Zitat: |
Eigentlich müßte man die UCI auflösen
|
Geschrieben von Elborn am 19.09.2005 um 23:01:
Jedenfalls wird "Uns Scharping" den Haufen sicher nicht aufmischen.
Schenk gefällt mir jeden Tag besser.
Geschrieben von steffi am 19.09.2005 um 23:03:
| Zitat: |
Original von Elborn
Schenk gefällt mir jeden Tag besser.
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die gefällt mir schon lange
aber meine Achtung vor ihr steigt auch täglich
Geschrieben von ogkempf am 20.09.2005 um 08:36:
| Zitat: |
Original von Elborn
Schenk gefällt mir jeden Tag besser.
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Ja, als damals alle über sie gemeckert haben, habe ich mal gefragt warum, denn ich hatte sie eigentlich nie wahrgenommen.
Ich habe noch immer keine Ahnung was sie damals so gemacht hat, aber was sie jetzt abzieht ist erste Sahne, auch wenn es natürlich aus niederen Motiven (Rache) sein KÖNNTE.
Geschrieben von Elborn am 20.09.2005 um 09:45:
| Zitat: |
Original von ogkempf
Ich habe noch immer keine Ahnung was sie damals so gemacht hat ... |
Ich vermute das geht hier fast jedem so, mir jedenfalls haargenauso, gibt ja auch spannenderes als schnöde Sport"politik".
Die Sache mit der Rache... sicher teilweise möglich. Und Schenk ist ja echt in einer günstigen Position um mal richtig vom Leder zu ziehen, sie hat keinerlei Wiederwahl o.ä. zu bestreiten und deswegen recht frei sprechen. Das macht es verhältnismäßig einfach.
Ganz egal, es wurde einfach Zeit dass einer auch mal intern gegen die Bosse schiesst.
Geschrieben von Michelin-Männchen am 20.09.2005 um 09:53:
| Zitat: |
Original von Elborn
| Zitat: |
Original von ogkempf
Ich habe noch immer keine Ahnung was sie damals so gemacht hat ... |
Ich vermute das geht hier fast jedem so, mir jedenfalls haargenauso, gibt ja auch spannenderes als schnöde Sport"politik".
Die Sache mit der Rache... sicher teilweise möglich. Und Schenk ist ja echt in einer günstigen Position um mal richtig vom Leder zu ziehen, sie hat keinerlei Wiederwahl o.ä. zu bestreiten und deswegen recht frei sprechen. Das macht es verhältnismäßig einfach.
Ganz egal, es wurde einfach Zeit dass einer auch mal intern gegen die Bosse schiesst. |
Zum ersten mal aufgefallen ist sie mir bei der Partydrogen-Affäre von Jan Ullrich. Dort hat sie nach meiner Meinung eine gute Figur gemacht.
Zum zweiten mal aufgefallen ist sie mir, als sie einen Bundestrainer (Bremer?) entlassen wollte, der nach ihrer Aussage einen Dopingfall ihr gegenüber verheimlicht hat. Ihre Reaktion war aus meiner Sicht richtig, doch das hat ihr wohl den Kopf gekostet.
Wenn sie ansonsten keinen Unsinn getrieben hat, wäre sie für mich mit diesen beiden Aktionen legitimiert, den Laden aufzumischen.
Geschrieben von tick am 20.09.2005 um 16:07:
Madrid (dpa) - Der Machtkampf im Rad-Weltverband droht die am 21. September beginnenden Straßen-WM zu überschatten. Einen Tag nach der überraschenden Abreise des Direktions-Komitees des UCI aus Madrid ist offen, ob die Präsidenten-Wahl wie geplant am 23. September stattfindet.
«Es gibt das Gerücht, dass die Wahl verschoben werden soll», sagte Sylvia Schenk der dpa.
http://de.sports.yahoo.com/050920/30/5hnc.html
Geschrieben von ThunderBlaze am 20.09.2005 um 18:53:
| Zitat: |
Schenk kritisiert "Flucht" aus Madrid
Madrid (dpa) - Einen Tag nach der überraschenden Abreise des Direktions-Komitees des Rad-Weltverbandes UCI aus Madrid ist noch offen, ob die Präsidenten-Wahl wie geplant am 23. September stattfindet.
«Es gibt das Gerücht, dass die Wahl verschoben werden soll», sagte Sylvia Schenk der dpa. Die ehemalige Chefin des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) gehört dem 14 Personen umfassende UCI-Gremium an. Sie blieb aber in der spanischen Hauptstadt und bezeichnete die Abreise ihrer Kolleginnen und Kollegen als «Flucht». Außerdem kritisierte sie die hohen Kosten der Aktion.
Das Direktions-Komitee mit dem umstrittenen UCI-Präsidenten Hein Verbruggen an der Spitze hatte einen Tag vor der offiziellen Eröffnung der Straßen-Weltmeisterschaften aus Protest gegen den spanischen Verband Madrid verlassen. Der spanische Verband hat zur Aufsicht der Wahlen einen Schweizer Richter als Aufseher bestellt. Mit der Abreise hat sich der Machtkampf im Weltverband verschärft. Das Komitee wollte sich in der UCI-Zentrale in Genf treffen. Schenk vermutet, dass dort die Verschiebung der Wahlen beschlossen werde.
«Das kann aber keine wirksame Sitzung mit wirksamen Beschlüssen sein, da das Komitee nicht vollständig ist», meinte die deutsche Funktionärin. Neben Schenk hatte der Kubaner José Manuel Pelaez auf seinen Flug nach Genf verzichten müssen, da er kein Visum besaß. Schenk vermutet, dass Verbruggen mit allen juristischen Mitteln versuchen wird, die Wahl verschieben zu lassen. «Dem ist alles zuzutrauen», sagte die 53-Jährige. Schenk zählt zu den schärfsten Kritikerinnen von Verbruggen. Der Niederländer hat gegen die Deutsche bereits Strafanzeige wegen Verleumdung und Rufschädigung gestellt.
Der 64-Jährige muss befürchten, dass er und sein Zögling Pat McQuaid (Irland) bei den Wahlen in Madrid durchfallen werden. Die spanischen Gastgeber wollen verhindern, dass Verbruggen den Wahl-Kongress selber leitet, obwohl er als Kandidat nominiert ist. Ob er sich tatsächlich der Wiederwahl gegen drei Konkurrenten - darunter den aussichtsreichen Gregorio Moreno Martinez aus Spanien - stellt, wollte Verbruggen kurzfristig entscheiden.
Der seit 1992 amtierende Verbruggen steht seit längerem in der Kritik. Ihm wird unter anderem Wahl-Manipulation vorgeworfen. So soll er für finanzielle Zuwendungen an seinen Wunsch-Nachfolger McQuaid gesorgt haben. Deshalb besitzt der Ire mittlerweile kaum noch Chancen. Verbruggen, der auch der IOC-Kommission zur Ausrichtung der Olympischen Spiele 2008 in Peking vorsteht, geriet zudem wegen der schleppenden Aufarbeitung der Doping-Affäre um Lance Armstrong in die Kritik. |
Quelle:
Radsport-Aktiv
Die gute Dame gefällt mir immer mehr.
Geschrieben von Windkante am 20.09.2005 um 19:32:
| Zitat: |
[i]Original von Michelin-Männchen[/
Zum ersten mal aufgefallen ist sie mir bei der Partydrogen-Affäre von Jan Ullrich. Dort hat sie nach meiner Meinung eine gute Figur gemacht.
Zum zweiten mal aufgefallen ist sie mir, als sie einen Bundestrainer (Bremer?) entlassen wollte, der nach ihrer Aussage einen Dopingfall ihr gegenüber verheimlicht hat. Ihre Reaktion war aus meiner Sicht richtig, doch das hat ihr wohl den Kopf gekostet.
Wenn sie ansonsten keinen Unsinn getrieben hat, wäre sie für mich mit diesen beiden Aktionen legitimiert, den Laden aufzumischen. |
Soweit ich das in Erinnerung habe,ist mir Frau Schenk auch bei der Ullrichdopinggeschichte zum ersten Mal aufgefallen- allerdings
sehr negativ, dann kam die Sache mit dem Bahnrebellen, da konnte oder wollte sie ja auch nicht vermitteln, dann noch die tolle BDR- Nominierung zu Olympia - das waren 3 Punkte, die mich doch sehr gestört haben,
das Vorhaben Bremer zu entlassen, kam doch erst, als sie schon am Ende war oder? Wäre ja eine Parallele zur jetzigen Situation.
Geschrieben von Michelin-Männchen am 20.09.2005 um 19:34:
| Zitat: |
Original von Windkante
Soweit ich das in Erinnerung habe,ist mir Frau Schenk auch bei der Ullrichdopinggeschichte zum ersten Mal aufgefallen- allerdings sehr negativ, |
Was fandest Du an ihrem Krisenmanagement negativ?
Geschrieben von Windkante am 20.09.2005 um 19:43:
| Zitat: |
Original von Michelin-Männchen
| Zitat: |
Original von Windkante
Soweit ich das in Erinnerung habe,ist mir Frau Schenk auch bei der Ullrichdopinggeschichte zum ersten Mal aufgefallen- allerdings sehr negativ, |
Was fandest Du an ihrem Krisenmanagement negativ? |
soweit ich das richtig in Erinnerung habe, hat sie sich doch sehr auf Ullrichs Seite gestelllt - für meine Begriffe zusehr, ich denke als BDR-Präsidentin sollte man etwas neutraler sein.
Geschrieben von Michelin-Männchen am 20.09.2005 um 19:48:
| Zitat: |
Original von Windkante
| Zitat: |
Original von Michelin-Männchen
Was fandest Du an ihrem Krisenmanagement negativ? |
soweit ich das richtig in Erinnerung habe, hat sie sich doch sehr auf Ullrichs Seite gestelllt - für meine Begriffe zusehr, ich denke als BDR-Präsidentin sollte man etwas neutraler sein. |
Ich fand das genau richtig. Sie hat nach Bekanntwerden des positiven Dopingbefunds sehr schnell eine PK organisiert, Ullrich sowie ein Vertreter von Telekom (Olaf Ludwig) konnten Stellung nehmen, Ullrich hat sich den Fragen der Presse gestellt, sodass die Öffentlichkeit sehr schnell auf einem einheitlichen Informationsstand war und nicht auf Gerüchte, Spekulationen in Foren etc. angewiesen war. Danach wurde das Dopingverfahren angestossen und ebenfalls sehr schnell mit der (damals üblichen) Sperre abgeschlossen. Ich muss sagen, ich fand das perfektes Krisenmanagement. Vergleiche den Fall mal mit dem Verhalten der UCI im Fall Armstrong oder dem Verhalten des DfB beim Sportwettenskandal.
Geschrieben von Elborn am 20.09.2005 um 20:04:
| Zitat: |
Original von Michelin-Männchen
Ich muss sagen, ich fand das perfektes Krisenmanagement. |
Geschrieben von Windkante am 20.09.2005 um 21:08:
| Zitat: |
Original von Michelin-Männchen
| Zitat: |
Original von Windkante
soweit ich das richtig in Erinnerung habe, hat sie sich doch sehr auf Ullrichs Seite gestelllt - für meine Begriffe zusehr, ich denke als BDR-Präsidentin sollte man etwas neutraler sein. |
Ich fand das genau richtig. Sie hat nach Bekanntwerden des positiven Dopingbefunds sehr schnell eine PK organisiert, Ullrich sowie ein Vertreter von Telekom (Olaf Ludwig) konnten Stellung nehmen, Ullrich hat sich den Fragen der Presse gestellt, sodass die Öffentlichkeit sehr schnell auf einem einheitlichen Informationsstand war und nicht auf Gerüchte, Spekulationen in Foren etc. angewiesen war. Danach wurde das Dopingverfahren angestossen und ebenfalls sehr schnell mit der (damals üblichen) Sperre abgeschlossen. Ich muss sagen, ich fand das perfektes Krisenmanagement. Vergleiche den Fall mal mit dem Verhalten der UCI im Fall Armstrong oder dem Verhalten des DfB beim Sportwettenskandal. |
das hab ich auch nicht kritisiert und zu diesem UCI Kindergarten geb ich mal besser keine Kommentare ab.
Geschrieben von keizersosze am 20.09.2005 um 21:22:
| Zitat: |
Original von ThunderBlaze
| Zitat: |
Schenk kritisiert "Flucht" aus Madrid
(..)
Verbruggen, der auch der IOC-Kommission zur Ausrichtung der Olympischen Spiele 2008 in Peking vorsteht, geriet zudem wegen der schleppenden Aufarbeitung der Doping-Affäre um Lance Armstrong in die Kritik. |
Die gute Dame gefällt mir immer mehr.
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Von welcher Aufarbeitung sprechen ist hier die Rede?
Geschrieben von tick am 21.09.2005 um 13:51:
- Der Machtkampf im Radsport-Weltverband UCI, dem der umstrittene Niederländer Hein Verbruggen vorsteht, geht in die nächste Runde. Die Mitglieder des UCI-Direktoriums, die Madrid zwei Tage vor Beginn der WM Hals über Kopf verlassen hatten, kommen langsam zurück.
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Dort wollen sie die ausgefallene Sitzung am ursprünglich geplanten Ort nachholen. Der kostspielige Abstecher nach Genf von neun der 12 Direktions-Mitglieder ist ohne Ergebnis verlaufen. Verbruggen glänzte zum Auftakt der Wettbewerbe in der spanischen Hauptstadt zwar noch durch Abwesenheit, «aber er kommt», versicherte sein Sprecher Enrico Carpani.
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