Cycling4Fans - Forum (http://forum.cycling4fans.de/index.php)
- Radsport (http://forum.cycling4fans.de/board.php?boardid=19)
-- Nur für Selberfahrer (http://forum.cycling4fans.de/board.php?boardid=3)
--- Radwege (http://forum.cycling4fans.de/thread.php?threadid=10717)
Geschrieben von Pedi am 22.07.2003 um 22:56:
Radwege
Erstmal Entschuldigung falls es sowas Aehnliches schonmal gab, ich bin kein Archivar.
Mich hat die juengste zankige (Entschuldigung) Auseinandersetzung um Radfahrer/Autofahrer zu Produktivem gefuerht; ich habe mal ueber das Verkehrssystem nachgedacht.
In den Niederlanden existieren prinzipiell zwei unabhaengige Verkehrsnetze: eines fuer Autos und eines fuer Radler. Eigene Ampeln, wenig oder kein Zusammentreffen. In D sind Radwegsysteme Stueckwerk. Wie oft stand ich unvermittelt am Ende des Radwegs, oft nicht mal ausgeschildert, so dass man ...hops unversehens auf einer vielbefahrenen Strasse landet.
Weitere Kritikpunkte:
1. kleine und falsch angebrachte Schilder
2. generell eher fuer Oma auf dem Weg in den Schrebergarten konzipiert
3. uneinsehbare Kurven, vermeidbare Engstellen, Hindernisse
Was waere zu tun? Ride on,
Peter
Geschrieben von Michelin-Männchen am 22.07.2003 um 23:19:
Kann man wohl nicht vergleichen
Die Niederländer haben einfach ein anderes Verkehrskonzept, um das man sie beneiden kann, denn radfahren ist dort ein Hochgenuss.
In Dland sind wir einfach zu autofixiert, um ähnliche Konzepte umzusetzen, abgesehen davon, dass dann auch ganz ordentliche Summen bewegt werden müssten.
Sebastian
Geschrieben von Hangebrauk am 23.07.2003 um 00:00:
RE: Kann man wohl nicht vergleichen
| Zitat: |
Original von Michelin-Männchen
Die Niederländer haben einfach ein anderes Verkehrskonzept, um das man sie beneiden kann, denn radfahren ist dort ein Hochgenuss.
In Dland sind wir einfach zu autofixiert, um ähnliche Konzepte umzusetzen, abgesehen davon, dass dann auch ganz ordentliche Summen bewegt werden müssten.
Sebastian |
die haben auch ein besseres wie wir in deutschland fehlen die radwege dad söllten die wie in holland machen radwege und straße getrent
Geschrieben von Rino Albergo am 23.07.2003 um 09:08:
radweg in d = schwachsinn für rennradler ...
mein vorschlag (gibt's in städten ja bereits, aber kaum auf dem land): rechter rand (z.B. 1 m) von strassen farblich markieren (orange sieht man gut) oder zumindest mit streifen deutlich separieren ... vorteile: geschwindigkeitsminderung durch engere strassen, kostengünstig, da keine baulichen massnahmen notwendig, radler profitieren von guten strassen, klare aufteilung, wer wo fahren darf ...
Geschrieben von OleumCitri am 23.07.2003 um 12:45:
stimme rino da zu. die beste möglichkeit für nen radweg ist ein auf der strasse markierter teil. auf einem ca. 2km langen stück bei mir in der nähe ist das der fall und das klappt super. wenn kein radfahrer da ist benutzen die autos halt den radweg mit und wenn man da lang fährt fahrn sie vorbei....
aber ich denke auch das in deutschland die verkehrspolitik zu autofixiert ist, deswegen seh ich dafür schwarz..schliesslich heisst die maxime im strassenbau hier noch immer "verkehrs-entzerrung"
Geschrieben von OleumCitri am 23.07.2003 um 12:47:
ach ja es gab mal ne jährliche statistik ende der 80er in berlin wo bewiesen werden sollte das durch radwege weniger radunfälle passieren. das ganze ging kreäftig nach hinten los...in ein paar jahren ist die unfallrate wegen der radwege um 114% gestiegen...

..danach wurde die statistik eingestellt...typisch
@pedi:*auchentschuldigentu*
Geschrieben von Petersen am 23.07.2003 um 15:10:
Ich habe sehr oft den Eindruck, daß die Schaffung von Radwegen nicht dem Ziel entspringt den Verkehr sicherer zu machen. Vielmehr versuchen hier Politiker zu oft auf billigem Weg dem Bürger eine gute Verkehrspolitik vorzugaukeln. Da werden dann einfach Schilder aufgestellt und ein 1m breiter Weg zu einem Radweg gemacht. Dieser Radweg z.B. hier in Hamm soll dann für 2 Richtungen gelten und Radfahrer und Fussgänger bedienen. Baulich wird nichts geändert. sowas ist mir in vielen Gemeinden aufgefallen. Verkehrsicher sind die nicht.
Es gibt hier in D eine Vorschrift die besagt wie ein Radweg auszusehen hat. Die meisten Radwege entsprechen aber nicht dieser Vorschrift.
Zum Thema Holland. Ich bin immer wieder begeistert wie das Problem dort gehandhabt wird.
Geschrieben von OleumCitri am 23.07.2003 um 15:48:
bei mir in der nähe gibts nen kiesweg der nen schild hat das er benutzt werden muss...nur leider entspricht der in keinster weise den bestimmungen und deswegen warte ich darauf mal von der polizei angehalten zu werden um dann gleich ne beschwerde einzureichen
Geschrieben von Hangebrauk am 23.07.2003 um 20:02:
| Zitat: |
Original von Rino Albergo
radweg in d = schwachsinn für rennradler ...
mein vorschlag (gibt's in städten ja bereits, aber kaum auf dem land): rechter rand (z.B. 1 m) von strassen farblich markieren (orange sieht man gut) oder zumindest mit streifen deutlich separieren ... vorteile: geschwindigkeitsminderung durch engere strassen, kostengünstig, da keine baulichen massnahmen notwendig, radler profitieren von guten strassen, klare aufteilung, wer wo fahren darf ... |
dad währe die beste idee aber unsere politiker kommen auf so ne gute idee nie
Geschrieben von Pedi am 24.07.2003 um 15:06:
@ Petersen
...genau mein Eindruck: in den 70igern als viel Geld da war haben sich die Lokalpolitiker in Form von Schwimmbaedern ihr Denkmal gesetzt und nun wo wenig Geld da ist bauen sie ihr Denkmal beim sinnlosen Aufstellen von Radwegschildern, warum keine Mitsprache von Radfahreren...? Der Vorschlag von Rino hoert sich doch super an, scheint relativ billig und sicher zu sein.
Ich frage mich, warum eine Regierung, die an und Pfirsich Pro-Rad als Fortbewegungsmittel eingestellt ist, da nicht mehr tut.
Abschliessend: Waere der Gedanke dass C4F in dieser Hinsicht aktiv wird ein zu weiter Wurf? Ride on,
Peter
Geschrieben von OleumCitri am 24.07.2003 um 17:01:
ich glaube nicht das c4f dazu genug gewicht hat, aber man könnte ja mal nett anfragen was die regierung darüber denkt...übrigens der letzte verkehrsminister(bodewig oder so?) fuhr selbst renn´rad und fand radwege seien eine gute idee
Geschrieben von Hangebrauk am 24.07.2003 um 20:05:
dad is ne gute idee
und solche konflikte gegen radfahrer und autofahrer würden warscheinlich aufhören oder zumindest ein bisschen nachlassen
Geschrieben von Chepe Gonzales am 24.07.2003 um 22:44:
RE: @ Petersen
| Zitat: |
Original von Pedi
Abschliessend: Waere der Gedanke dass C4F in dieser Hinsicht aktiv wird ein zu weiter Wurf? Ride on,
Peter |
Generell eine gute Idee von dir, aber liegt die Verantwortung für den Radwegebau nicht hauptsächlich bei den Kommunen?
Geschrieben von Hangebrauk am 25.07.2003 um 02:26:
stimmt chepe aber wenn wir uns mal da einschalten bewirkt es das die leute da oben merken das rennfahrer wehr radwegen wollen und cycling 4 fans sind nicht nur im forum 2 bis 3 sondern mehr das die leute einfach mal wissen wir wollen radwege
Geschrieben von OleumCitri am 25.07.2003 um 10:11:
aber wenn wollen wir bitte nur radwege die auf der starse markiert sind. auf diese rozten backsteinwege kann ich verzichten(tu ich auch

)
Geschrieben von rider am 25.07.2003 um 18:50:
Radstrassen
Ich will keine Rad
wege, ich will Rad
strassen. Damit meine ich, dass Radstrecken eben für Fahrräder, insbesondere auch Rennräder, entsprechend geplant und umgesetzt gehören.
Bei bestehenden Rad
wegen stören mich teilweise folgende Sachen:
- Kein Vortritt bei Einmündungen. Obwohl der Radweg parallel (unmittelbar neben) einer Vortrittsberechtigten Strasse verläuft (als deren Radweg), hat der Radweg kein Vortritt gegenüber irgendwelchen Strassen niedrigerer Ordnung, die von rechts in die Hauptstrasse einmünden.
- Beläge, die komplett zweit- oder drittklassig sind. Z. B. Frostschäden, Dreck oder Kies auf dem Radweg etc. Auch kann ich nicht nachvollziehen, weshalb teilweise immer noch Radwege gebaut werden, die regelrechte Kanten an den Auf- und Abfahrten zu und von den Radwegen aufweisen.
- Gemischtbenützung mit Fussgängern. Nicht ohne Grund ist das (Rad-)Fahren auf dem Bürgersteig verboten. Aber auf den Rad-/Gehwegen führt der Gesetzgeber diesen Zustand zwingend wieder ein. Am schlimmsten ist's natürlich, wenn Kinder auf dem Radweg spielen. Nicht weil ich etwas gegen Kinder hätte, aber das Gefährdungspotential ist in dem Fall besonders hoch.
- Geparkte Fahrzeuge auf dem Radweg. Das ist zwar verboten, aber scheint oft niemanden zu kümmern.
Wenn wir 'was fordern, dann Rad
strassen! Was ich als Schweizer in D ohnehin nicht einfordere
Geschrieben von Petersen am 25.07.2003 um 19:52:
Würde es für den Anfang nicht auch etwas mehr Gelassenheit und Rücksichtnahme bei Radfahrern und Autofahrern bringen?
Geschrieben von rider am 25.07.2003 um 20:54:
Einseitige Gelassenheit
| Zitat: |
Original von Petersen
Würde es für den Anfang nicht auch etwas mehr Gelassenheit und Rücksichtnahme bei Radfahrern und Autofahrern bringen?
|
Im Grunde schon. Nur wenn du halt von einem Auto zu eng überholt wirst, oder ein Auto dir vor der Nase rausfährt und du, um die Kollision zu verhindern, bremsen musst, wirst du ein sehr kühles Temperament brauchen, um gelassen zu bleiben.
Und es wird wohl auch nicht viel bringen, wenn der Radfahrer die ihm gegenüber gefährlichen Manöver gelassen hinnimmt - es ist für den Radfahrer einfach existenziell bedrohlich, wenn er vom übrigen Verkehr, v. a. dem motorisierten, nicht respektiert wird. Einseitige Gelassenheit des schwächeren nützt nichts.
Geschrieben von Petersen am 25.07.2003 um 21:29:
Genau das meine ich.
Du hast Recht aus der Sicht des Radfahres. Aber versetz Dich auch mal in einen Autofahrer. Dann würdest Du manche Dinge von 2 Seiten sehen.
Ich selber bin auf 2 und 4 Rädern unterwegs. Und ich versuche immer auch die andere Seite zu sehen. Gelingen wird mir das nicht immer. Ich bin eben nur ein Mensch.
Geschrieben von OgerTian am 25.07.2003 um 21:43:
bei mir in der gegend wurden einige straßen neu gebaut, danach waren die landstraßen schmäler wie davor!!! ich versteh auch die ganzen kurvenbauerrei bei uns nicht da werden schöne gerade straßen (romantische römerstraße..) verbogen und verwunden, deswegen fahr ich mit dem auto auch nicht langsamer....
die neuen radwege (paar wurden neu gemacht) sind alles andere als rennradlfreundlich.
1 zu starke kurven vorallem bei querstraßen...
2 fast immer total verdreckt... ist ja eher eine traktor straße wie ein fahrradweg
3 man kann meist nur mit größerter mühe von der straße auf den fahrradweg oder umgekehrt wechseln.
da fällt mir noch was auf:
fahre nie mit dem rennrad einem schild nach ---> Radweg
besonderns richtung alpen, sind das dann keine teerwege sondern schotter und was noch netter ist am anfang sind es teer wege dann wirds zu schotter.
Können die nicht so ein zeichen wie das für schneekettenpflicht hinmachen....
naja ich habs aufgegeben auf radwegen zu fahren, fahr nur auf einer handvoll die ich gut kenne und gut finde....
und ich hab als autofahrer auch keine problem mit radfahrer ehr mit den scheiß LKWs....
Forensoftware: Burning Board 2.3.6, entwickelt von WoltLab GmbH